Rang 1 - Peter Drucker
Rang 2 - Hermann Simon Rang 3 - Fredmund Malik Rang 4 - Günter Faltin Rang 5 - Michael Porter
Rang 6 - Charles Handy
Rang 7 - Jim Collins
Rang 8 - Clayton Christensen
Rang 9 - Ram Charan
Rang 10 - Phil Rosenzweig Rang 11 - Dirk Baecker Rang 12 - Henry
Mintzberg Rang 13 - Jack Welch Rang 14 - John Kotter Rang 15 - W. Chan Kim / Renée Mauborgne Rang 16 - Vijay Govindarajan Rang 17 - C.K. Prahalad Rang 18 - Karl E. Weick Rang 19 - Herbert A. Simon Rang 20 - Don Tapscott
Das Ranking der Managementdenker 2010 / 2011
Das Management orientiert sich im deutschsprachigen
Raum nach wie vor an "Klassikern". Urguru Peter Drucker (1909-2005)
gilt hierzulande als der herausragende Managementdenker, ein Drittel der
Manager (n = 722) hat für ihn gestimmt.
Mit Abstand folgen auf Rang 2 der Chairman von
Simon-Kucher & Partners und Hidden-Champions-Experte Hermann Simon (*1947)
und auf Rang 3 der Systemiker und Komplexitätsguru Fredmund Malik (*1944). Die
Rangfolge unter den Top 5 bleibt seit 2005 tatsächlich fast stabil: Harvard-Strategieprofessor
Michael Porter (*1947) ist seit 2003 unter den TOP 5. Günter Faltin (*1944) schafft
es mit seinem Entrepreneurship-Ansatz "Kopf schlägt Kapital" seit
2008 unter die Top 5.
Als weitere Klassiker folgen auf Rang 6 der
Sozialphilosoph und Managementautor Charles Handy (*1932), auf Rang 12 der
kanadische Soziologe und Langzeit-Managementbeobachter Henry Mintzberg (*1939),
auf Rang 13 der Fortune-"Manager des Jahrhunderts" Jack Welch (*1936),
auf Rang 18 der Organisationstheoretiker Karl E. Weick (*1936) und auf Rang 19
der einzige Managementexperte, der bisher den Nobelpreis erhielt, Herbert A.
Simon (1916-2001).
Auch die Generation der jüngeren Managementdenker
setzt sich langsam durch. Berater und Ex-Standfordprofessor Jim Collins (*1958)
schafft es auf Rang 7. Der Soziologe und luzide Managementbeobachter Dirk
Baecker (*1955) von der Zeppelin University erreicht Rang 11 - ein Hinweis auf
die zunehmende Bedeutung des systemischen Ansatzes hierzulande. W. Chan Kim
(*1952) und Renée Mauborgne (*1963) von INSEAD/Fontainebleau sind mit ihrem
Blue-Ocean-Strategieansatz auf Rang 15 geklettert.
Neu im Ranking sind Harvard-Innovationsexperte Clayton
Christensen (*1952), der insbesondere für Technologiemanager bahnbrechende
Lösungen anbietet, der Berater und Vielflieger Ram Charan (*1939), für Fast
Company der "Man of Mystery", der Jahrzehnte aus dem Rollkoffer
lebte und sich still und leise bei Praktikern einen exzellenten Ruf erarbeitete
sowie auf Rang 10 Phil Rosenzweig (*1954) vom IMD/Lausanne, der die Wahrnehmung
und Beobachtung von Managern mit seinem Bestseller "Der Halo-Effekt"
schärft.
Nicht zuletzt wird das Management beeinflusst von Change-Experte
und Harvardprofessor John Kotter (*1947) mit Rang 14, Innovations-Professor und
Fast Company-Kolumnist Vijay Govindarajan (*1952) mit Rang 16, Strategie-Experte
und "Bottom of the Pyramid"-Autor C.K. Prahalad (1941-2010) und der kanadische
Unternehmer und Managementprofessor Don Tapscott (*1947), der mit "Wikinomics"
die Netzökonomie mitprägt.
Wer ist für Sie der einflussreichste Managementdenker? n=1960 Rang 1 - Peter Drucker Rang 2 - Hermann Simon Rang 3 - Fredmund Malik Rang 4 - Michael Porter Rang 5 - Philip Kotler Rang 6 - Jack Welch Rang 7 - Reinhard Sprenger Rang 8 - Günter Faltin Rang 9 - Tom Peters Rang 10 - Henry Mintzberg
Stand: 31.12.2009
Archiv 2005 im Detail - Deutschland, Österreich und Schweiz
Managementdenker 2005 - Ergebnisse Deutschland
Wer ist für Sie der/die einflussreichste Managementdenker/-in 2005? Rang 1 Peter Drucker (19,1 %) Rang 2 Hermann Simon ( 9,5 %) Rang 3 Fredmund Malik ( 7,9 %) Rang 4 Michael Porter ( 5,4 %) Rang 5 Philip Kotler ( 5,1 %)
763 abgegebene Stimmen
Kommentar von Prof. Dr. Winfried Weber, Hochschule Mannheim "Wir können bei diesem Ranking eine erstaunliche Vielfalt beobachten. Wir sehen auch, dass Manager unter dem Begriff Managementdenker sehr unterschiedliche Akteure einordnen. Wir finden zum einen eher generalistische Managementdenker, Ex-Hochschullehrer und Berater wie Drucker, Simon und Malik. Sie stehen für Komplexität durch Öffnung und gewinnen ihre Modelle auf der Basis profunder Kenntnisse der Managementlehre und permantentem Austausch mit der Praxis. Zum zweiten ist im Ranking ein Vertreter des heroischen Managements, Michael Porter zu finden. Nach dem Ende des dot.com-Hype finden seine klassischen Konzepte wieder Gehör. Mit Kotler findet sich ein Experte für Marketing, der diese Disziplin als notwendige Hintergrundstruktur für erfolgreiche Organisationen beschreiben. Auch radikalere Geister wie Peters haben Einfluss auf deutsche Manager. Erste Befunde sprechen dafür, dass sich von dessen injunktiven Stil eher Manager von kleineren und mittelständischen Unternehmen und jüngere Manager angesprochen fühlen."